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Open Balkan - ab 2023 keine Grenzkontrollen mehr zwischen Serbien, Nordmazedonien und Albanien

Ab dem 01.01.2023 wird es zwischen den drei Ländern Serbien, Nordmazedonien und Albanien keine Grenzkontrollen mehr geben. Unter dem Motto „Open Balkan“ will man sich der EU weiter annähern.

Vor kurzem Roaming-Gebühren Abschaffung im West Balkan

Zum 01.07.2021 haben die Westländer vom Balkan die Roaminggebühren abgeschafft. Dazu haben wir HIER einen Artikel veröffentlicht. Es tut sich was auf dem West-Balkan, und dies ganz klar in eine positive Richtung. Mit dem Entfall der Roaminggebühren ist das Reisen zwischen den Ländern deutlich angenehmer und einfacher. Keine Prepaid Karten vor Ort kaufen, keine Aufladungen vom Guthaben. Einfach sein Smartphone mit der vorhandenen Karte zum surfen und telefonieren nutzen. Nun wird man zumindest bei den den Reisen innerhalb der drei genannten Staaten auch noch Zeit an den Grenzen einsparen, denn dort wird dann nicht mehr kontrolliert.

„Mini-Schengen“ im Oktober 2019 in Novi Sad gegründet

Das die Abschaffung der Grenzkontrollen zum 01.01.2023 erfolgen soll, wurde im Oktober 2019 befürwortet. Als „Mini-Schengen“ ins Leben gerufen, nun zu „Open Balkan“ (Otvoreni Balkan) umbenannt. Damals saß man im serbischen Novi Sad zusammen und hat die Möglichkeiten besprochen. Es waren auch weitere Länder eingeladen, die allerdings sich, zum Teil mit seltsamen Ausreden, erst einmal von der Idee des „Open Balkan“ entfernten.

„Wir haben keinen Grund, innerhalb unserer Grenzen mit dem Rücken zueinander zu stehen“. „Heute beginnen wir, in der Region das zu tun, was wir morgen in der EU tun werden.“

sagte Albaniens Ministerpräsident Edi Rama den Medien gegenüber.

Beim Treffen in Skopje wurde die Open Balkan Initiative beschlossen

Beim Treffen in Skopje wurde die Open Balkan Initiative beschlossen

Die Vorrichtungen wird es an den jeweiligen Grenzen weiterhin geben aber es wird eben nicht mehr kontrolliert. Die Grenzöffnung beizieht sich auf den Personenverkehr. Wie bereits schon erwähnt sind die Bewegungen auf dem West Balkan in den letzten Jahren positiv. So sitzt in Tirana, Hauptstadt von Albanien, ein Jugendwerk der sechs Balkanstaaten welches dort von einem Serben geleitet wird. In der Zukunft möchten die Balkanländer auch wirtschaftlich enger kooperieren. Die Grenzöffnung ist ein erster Schritt von gefühlter Freiheit und wohlmöglich trägt diese zur Abschaffung von Vorurteilen bei.

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